Kinderbücher für Kleinkinder
Immer wieder liest man, dass Kinder beim Lesen im europäischen Vergleich schlecht abschneiden. Die Lesekompetenz, also das Leseverständnis, sei zu wenig ausgeprägt. Das liegt auch daran, dass Lesen und vor allem das Lesenlernen für Schulanfänger anstrengend ist und sich Fortschritte manchmal nur langsam einstellen.
Lesen macht schon den Kleinsten Spaß
Deshalb sollten Eltern bereits die Kleinsten an Bücher heranführen. Schon Einjährige lieben es, mit den Eltern Kinderbücher anzusehen. Bei Tierbüchern können Sie Tierstimmen nachmachen – darauf gehen die Kleinen begeistert ein. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran: Wenn Sie gemütlich am Tisch Zeitung lesen, wird Ihr Kind in seinem Hochstuhl sein Kinderbuch bestaunen. So führen Sie es ans erste „Lesen“ heran. Begeistert wird es Sie nachahmen und erkennen, dass Lesen Spaß macht.
Spielen und Lesen in einem – Pop-up-Bücher machen es möglich
Pop-up-Bücher sind Kinderbuch und Spielzeug in einem. Ausklappbare Seiten lassen die Bilder plastisch erscheinen. Meist können die Kinder selbst Türen oder Fenster öffnen, hinter denen Personen oder Tiere verborgen sind. Manchmal sind die Gegenstände sogar beweglich. So können Kleinkinder selbst in die Geschichte eingreifen und sie erspielen.
Kinder haben Lieblingsbücher
Auch wenn es uns Erwachsenen irgendwann langweilig wird, immer wieder dasselbe Buch vorzulesen: Ihr Kind wird auf seinem Lieblingsbuch bestehen. Eine „spannende“, eine besonders lustige oder eine Geschichte mit schönen Bildern will Ihr Kind immer wieder hören. Freuen Sie sich, dass Ihr Kind Spaß an Büchern hat. Irgendwann sucht es sich von selbst ein anderes Buch als Lieblingslektüre aus.